Lovely German review of The Beggar’s Opera!

It’s easy to forget, sometimes, that The Beggar’s Opera has been published in other languages but every now and then a review pops up that reminds me there are readers in other countries who like Ramirez as much as my Canadian readers. For those of you who read German, here’s a recent review from a German reader who called it a “must-read.” Nice!

Weihnachten 2006 in Havanna. Polizei-Inspektor Ricardo Ramirez verbringt sein Weihnachtsfest überwiegend im Dienst statt bei seiner Familie, denn er muss den Sexualmord an dem achtjährigen Arthuro aufklären. Zudem schlägt er sich mit seinen eigenen Gespenstern herum; bei Schritt und Tritt folgen ihm die Geister der Verstorbenen, sprachlos aber beständig; seine Wahnvorstellungen und das immer häufiger auftretende unkontrollierte Händezittern, das er mit Rum zu kurieren sucht, lassen ihm keine Ruhe.

Durch einen anonymen Hinweis kommen er und seine Kollegen recht schnell dem kanadischen Touristen Mike Ellis, selbst Polizist in Kanada, auf die Spur. Die Beweislast scheint erdrückend, dessen Ehefrau Hillary ist vorzeitig wütend abgereist, Ellis kann kein Alibi vorweisen und hat Erinnerungslücken. Nun bleiben dem charismatischen Ermittler Ramirez und seinem Team drei Tage Zeit, um die Anklage gegen einen Ausländer wasserdicht zu machen. Mike Ellis Chef schaltet sich ein und bringt die Anwältin Jones ins Spiel…

Der Krimi wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass der Leser sich in die jeweils erzählende Person einfühlen kann. So wird eine facettenreiche atmosphärische Dichte geschaffen, die auch einen Blick auf die Widrigkeiten zulässt, mit denen die Kubaner und die Polizei geschlagen sind, seien es Stromausfälle, keine Zugang zum Internet oder der Mangel an Fahrzeugbenzin oder simplen Bleistiften. Auch die Fallen, in die Touristen und Anwältinnen geraten können, sind nicht zu unterschätzen – Havanna wird hautnah erlebbar. Mike Ellis Angst vor dem Gefängnis und die drohendeTodesstrafe werden sehr real, die Macht des Staates unbegrenzt und unberechenbar …

Der Krimi besticht durch sein Lokalkolorit und die sehr gelungene Verflechtung von Mordermittlung und Mystik, denn Ramirez’ Geister passen perfekt ins Bild, runden dieses morbide Bild Havannas ab und lassen den Leser neugierig bleiben. Denn eines ist von Anfang an klar, Mike Ellis verbirgt etwas Dunkles …

Ein sehr gelungener, spannender, etwas anderer Krimi, der bis zur letzten Seite fesselt ‘ lesen!

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